Hellsehen - Übungsgruppe 3: Einstellung auf einen "Punkt im All"
Dem
Gesetz der Entsprechung gemäß steht der Punkt vor dem Kristall,
den wir während
Grundübung 2 anstarren, dem
Punkt im All gleich, d. h., dass alle Kräfte, die im Verlauf der
Übungen geweckt, entwickelt, verstärkt werden, sich in diesem
Punkt sammeln. Jeder beliebige Ort im Universum kann nach
unseren Vorgaben mit diesem Punkt korrespondieren.
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Wir erweitern die
Übungsdauer nach drei bis vier Wochen auf eine
Gesamtdauer von 20 Minuten. Schwere und Müdigkeit der
Augen und des Körpers - die es zu überwinden gilt -
müssen immer intensiver werden. Wir halten nach wie vor
- wenn auch mit leicht geschlossenen Augen - den Punkt
vor dem Kristall fest und kümmern uns nicht darum, was
es auf oder im Kristall zu sehen gibt.
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Es ist von äußerster
Wichtigkeit, darauf zu achten, dass die Augen von dem
gedachten Punkt nicht abgleiten. Die Konzentration auf
diesen Punkt wird uns später gestatten, jeden Ort, jede
Zeit, jedes Geschehnis, jedes Problem an seine Stelle zu
setzen, an der Stelle dieses Punktes jede Antwort auf
gestellte Fragen zu empfangen.
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Es kommt - bei dem einen
früher, bei dem anderen später - vor, dass plötzlich der
Übungsraum ins Bodenlose absinkt. Wir lassen uns davon
nicht beeindrucken, sondern "gleiten" mit, lassen uns
fallen. Andernfalls könnten uns Übelkeit oder
Angstzustände befallen.
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Wir setzen die Übungen bis
zu diesem Stadium fort, insgesamt etwa vier Wochen.
Hellsehen - Übungsgruppe 4: Erscheinungen
Erscheinungen im Kristall oder an seiner Peripherie haben wir
bislang ignoriert. Nicht wenige Strebende werden in diesem
Entwicklungsstadium ungeduldig. Trotz aller Mühen scheinen sie
keine Fortschritte zu erzielen. Dies hat seine Gründe: Der
Organismus des Menschen muss sich erst auf die Übungen umstellen
und dabei gewaltige Veränderungen auch in seinen höheren Körpern
(Od-, Astral-, Mentalkörper) herbeiführen, die wohl erfolgen,
aber zunächst äußerlich noch nicht erkennbar sind.
Der Strebende sollte akzeptieren, dass zweierlei Veränderungen
mit ihm geschehen: Eine Deaktivierung des irdischen Körpers
durch Müdigkeit und Schwere zum einen, eine Entwicklung seiner
Augen, die nach und nach sensibler werden für feinodische Kräfte
zum anderen.
Wir kümmern uns zunächst nicht um die Haltung unseres Körpers,
sondern wenden nun unsere Aufmerksamkeit dem zu, was hinter dem
bislang betrachteten Punkt oder im Kristall selbst geschieht.
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In diesem vierzehntägigen
Übungszyklus geht es darum, zusätzlich zur Betrachtung
des Punktes vor dem Kristall auch den Kristall selbst
als Hintergrund mit zu erfassen - und dies ohne Bewegung
von Auge und Lid.
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Wir werden in diesen
Übungstagen - vermutlich aber schon vorher - den
Kristall einmal in Dunkelheit versinken, einmal in allen
Regenbogenfarben erglühen sehen. Die weißlichen
Flammengebilde (Sonnenprotuberanzen nicht unähnlich)
schlagen nun aus der Glasmitte über den Rand und beleben
den fixierten Punkt davor. Die Flammen scheinen sich in
das Innere des Kristalls zurückzuziehen, um an anderer
Stelle wieder aufzutauchen.
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Der Körper ist wie
ausgelöscht, wir scheinen allein auf der Welt mit dem
Kristall und dem fixierten Punkt.
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Die Erscheinungen verstärken
sich im Verlaufe weiterer Übungen, die wir nunmehr
unbedenklich auf eine halbe Stunde ausdehnen können.
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Spätestens ab diesem Stadium
ist es an der Zeit, ein Übungs-Protokollbuch zu führen,
das folgende Eintragungen enthalten soll:
- Gesundheitszustand
- Wetter
- Emotionen
- Stand des Mondes
- Beginn der Übungen (idealerweise stets zur gleichen
Stunde)
- Dauer der Übung
- Resultate
- Bemerkungen (zur Verwertung für die folgende
Übungseinheit)
- Übungsgruppe
Es
wird auffallen, dass Übungen bei Vollmond von besonderer
Intensität sind.
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