Hellsehen - Übungsgruppe 6: Trance
Zur
Erlangung tieferer hellseherischer Fähigkeiten ist der
Trance-Zustand unentbehrlich. Niemals jedoch darf Trance einen
Grad erreichen, dass die Kontrolle entgleitet, dass sich also
der Übende willenlos allen Gewalten ausliefert, die dann mit
doppelter Kraft auf ihn einstürmen würden, um ihre
Zielsetzungen, nicht die des Strebenden, durchzusetzen.
Mit der Zeit tritt die Umschaltung in den Trance-Zustand immer
schneller ein und gestattet immer tiefere Blicke in die "andere
Welt".
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Wir sorgen für die
notwendigen bekannten Vorbedingungen und richten unsere
Aufmerksamkeit auf einen absolut entspannten Zustand,
dann auf den "Punkt im All" (vor dem Kristall). Wir
entgleiten allmählich dem Irdischen und nähern uns dem
schöpferischen Stadium.
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Nun geben wir uns die
Suggestion: "Mehr und mehr entschwindet das
Körpergefühl. Mein ganzes Sein konzentriert sich auf den
Punkt vor dem Kristall, der Körper wird wesenlos, aber
geschützt. Meine odischen Ausstrahlungen manifestieren
sich im Kristall und bringen mir die gewünschte
Aufklärung. Meine Hellsehkraft wächst von Tag zu Tag."
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Wenn wir abzugleiten drohen
und scheinbar die Kontrolle verlieren, stoppen wir den
Vorgang der Vertiefung ab. Dieser Grad ist für unsere
Weiterarbeit optimal.
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Ist es uns nach einigen
Übungen mehrmals hintereinander gelungen, ohne
Anstrengung in Trance zu fallen, stellen sich auch bald
die ersten Erscheinungen ein, zunächst nicht klar, aber
doch als "astral" zu identifizieren.
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Von nun an bemühen wir uns,
die Bilder schneller, deutlicher, plastischer zu
erzeugen, erreichbar durch stärkere Konzentration und
Intensivierung.
Sollte sich nach achtwöchiger Übung das erwünschte Resultat
nicht einstellen, können wir eine Vertiefung körperlicher
Abgezogenheit durch Aufnahme folgenden Atmungsschemas
durchsetzen:
Hellsehen - Übungsgruppe 7:
Trance-Vertiefung
Im
Augenblick unserer bisher tiefsten Abgezogenheit setzen wir mit
der zusätzlichen Atmungsforcierung ein. Der Erfolg tritt fast
stets schlagartig ein:
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Wir atmen ganz tief aus,
aber ohne Anstrengung. Der Blick bleibt auf den Punkt
vor dem Kristall gerichtet, das Körper-Nichtgefühl
verstärkt sich, Ruhe und Zuversicht erhöhen sich.
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Wir atmen langsam ein, bis
Leib- und Brustraum ausgefüllt sind. Dann drücken wir
den Atem vom Leib in die Brust und zurück
(Zwerchfellatmung). Diesen Vorgang wiederholen wir
zweimal und atmen aus. Wir steigern die Anzahl dieser
Rhythmen (Aus- und Einatmung) je Abend um einen bis auf
höchstens zehn.
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Tritt die Vertiefung - und
mit ihr die Umschaltung in den Trance-Zustand mit all
seinen Phänomenen - ein, atmen wir normal weiter und
achten nur noch auf den Kristall.
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Andernfalls setzen wir den
Atmungsprozess fort: Wir atmen aus und wieder gründlich
ein. Den Atem halten wir - bis zehn zählend - an, atmen
wieder aus, beginnen von Neuem, bis zum Erfolg.
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Keine Übertreibungen! Wir
können die Zeit des Atemanhaltens nur nach und nach
steigern, also am zweiten Abend bis 12 anhalten, dann
bis 14 usw., maximal bis 20.
Der ganze Vorgang - aus- und einatmen, Atem anhalten -
kann drei- bis viermal wiederholt und langsam ausgedehnt
werden (jede Woche ein Rhythmus mehr).
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Nach diesen Atmungsserien
atmen wir tief aus und normal weiter.
Später - nach den ersten vier Wochen - können wir den
Atmungs-Zyklus 1 - 6 wiederholen.
Der ganze Atmungsvorgang darf anfangs zehn Minuten nicht
überschreiten. Herz- und Lungenkranke sind von diesen
Übungen grundsätzlich ausgeschlossen.
Durch
forcierte Atmung tritt die notwendige, steuerbare Trancetiefe
ein und mit ihr bald die gewünschten Manifestationen.
Die Atmung mit Räucherung bringt doppelt schnellen Erfolg.
Achtsamkeit vor dem Abgleiten ist hier angebracht.
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