Lebens- und
Schicksalsgestaltung durch Imagination
Das
stofflich-materielle Gehirn schafft den Verstand, das irdische
Bewusstsein. Diesem übergeordnet ist der
Empfindungs- oder
Astralkörper,
in dem sich alle bewussten und unbewussten Gefühle, Empfindungen
und Emotionen konzentrieren. Diese Ebene wird am stärksten von
bildhaften Vorstellungen beeinflusst. Die Verbindung zwischen
dem materiellen und dem Empfindungskörper veranlasst der
Lebenskörper
durch sein Od.
Diese
Erkenntnis machen wir uns zunutze! Eine zielgerichtete
Umgestaltung unseres irdischen Schicksals wird am
Erfolgreichsten in der Weise bewirkt, dass dem Empfindungskörper
mittels starker Od-Mengen bildhafte Vorstellungen übermittelt
werden, die unseren Wünschen und Lebenszielen entsprechen. Dies
ist - wie wir durch unsere Übungen gesehen haben - möglich durch
plastische Imaginationen, die durch Empfindungen (Intensität,
Tiefe) belebt und durch den absoluten Willen (gelassen-sichere
Erwartung, Zielsetzung, angemessener Bewusstseinszustand, Od)
gesteuert wird. Übungswiederholungen vervielfachen die
Wirkungen.
Zur
Vorbereitung einer fundamentalen Umgestaltung unseres Schicksals
nehmen wir uns je nach persönlicher Situation und
Schwerpunktlage nacheinander folgende Punkte vor:
-
Schwächen des Körpers und
der Seele
-
Störende Umstände in Familie
und Beruf
-
Schwierigkeiten am Wohnort
und in der Umgebung
-
Finanzielle Krisen
-
Unfreiheiten, Einengungen,
Schicksalsschläge, Blockaden
-
Personelle Einflussnahmen in
helfender Absicht
Viele
der Imaginations-Übungen auf den Seiten 1 bis 10 können über den
Tag verteilt sitzend, stehend, liegend oder gehend durchgeführt
werden:
-
während der täglichen
Atemübungen: Unsere Wünsche atmen wir mit dem Od ein,
alles Störende atmen wir aus. Wenn wir den Atem
anhalten, können wir das vorweggenommene Ergebnis
unserer Wunschvorstellungen zwischenspeichern und
destillieren lassen;
-
während der Meditationen, in
der Entspannung, in der Konzentration, in der
Gedankenstille;
-
während des Auf- und
Abgehens im Arbeitszimmer, auf dem Gang zur Arbeit, auf
Spaziergängen, langen Wanderungen, in Wartezimmern und
den zahllosen Gelegenheiten des Wartens und der
Inaktivität;
-
bei einer Betrachtung vor
dem Spiegel, im Dunkeln lassen wir unsere Wünsche
Wirklichkeit werden;
-
besonders wichtig und
wirksam sind imaginative Suggestionen vor dem
Einschlafen und unmittelbar nach dem Erwachen, auch
während einer Ruhepause.
Eine
bestimmte Übungsdauer ist für den Übungszyklus "Imagination"
nicht vorgeschrieben. Damit steigt die Verantwortung des
Studierenden sich selber und seiner Aufgabe gegenüber.
Mit Ausnahme der Atemübungen und der Glaubenskraft-Vorstellungen
können die Übungseinheiten der letzten vier Themenbereiche -
Ritus und Zeremoniell, magische Hilfsmittel, Konzentration,
Gedankenstille - von nun an vernachlässigt werden,
vorausgesetzt, die Übungsziele wurden eindeutig erreicht.
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