Konzentration kosmischer
Kraft
Der für Magie und Okkultismus
Prädisponierte durchläuft fast immer - früher oder später -
Entwicklungsstadien, die in die Sucht führen können. Mit Sucht
ist eine Weltflucht gemeint, die Materie und ihre Erschwernis
fliehend, sich Suchtmittel wie Alkohol, Drogen, weltfremder
Sekten usw. bedienend. Dies hat seinen Grund: Gerade der
Strebende, der beginnt, sich mit okkultem Wissen zu
beschäftigen, zieht auch, ohne es zu wollen, dunkle und
destruktive Kräfte an. Dieses nicht selten tragisch verlaufende
Geschick bewirkt allerdings eine wesentliche Beschleunigung der
persönlichen Entwicklung. Der Läuterungs- und Reinigungsprozess
muss früher als sonst initiiert werden.
Magische Prädisposition ist im Geburtsbild erkennbar, das Leben
in seiner Ausprägung war also bereits pränatal angelegt. Der
Geborene hat mit karmischen Aufgabenstellungen fertig zu werden.
Viele erkennen diese Chance nicht und gleiten umso tiefer in den
Abgrund, sich zusätzliche karmische Belastungen aufbürdend. Sie
verschwenden Ressourcen zeitlicher und energetischer Art.
Mit astrologischen Mitteln sind wir in der Lage, die in uns
angelegten Belastungen von ihrer Wesenheit her zu
identifizieren, sie als Lebensaufgaben zu erkennen. Kommenden
Schatten wird dadurch der unerbittliche und verbitternde
Charakter genommen. Wir sind vorbereitet!
Bewusste Ansammlung und Konzentration kosmischer Kraft in uns
stärkt unsere Abwehrkraft. Folgende Übungseinheit ist
anspruchsvoll, aber unermesslich ergiebig für unsere seelische
Gesundheit.
1. Vorbereitung:
Tiefentspannung,
Schweregefühl, gelassene Heiterkeit, absolute Ruhe,
ungestörtes Arbeiten
2. Aufnahme kosmischer
Kraft:
In plastischer Vorstellung
nehmen wir - nicht nur mit dem Sonnengeflecht - kosmische
Strahlung auf und zwar mit unserem Atem, mit der Haut, mit
jeder Zelle des Körpers. Wer alle magischen
Trainingseinheiten bis hierher durchgehalten hat, wird nun
in der Lage sein, den Kraftstrom aus dem Kosmos materiell zu
spüren. Wir nehmen ein Wärmegefühl in Armen und Beinen wahr.
3. Anwendung der
kosmischen Kraft:
Die aufgenommenen Kräfte
lassen wir nun im gesamten Organismus zirkulieren und
täglich anwachsen. Diese Übung kann von anfangs fünf Minuten
auf eine halbe Stunde und länger ausgedehnt werden, solange
das Wohlbefinden noch nicht den Höhepunkt erreicht hat.
Noch während der einströmenden Kräfte geben wir uns der
Gewissheit hin, dass die Entwicklung unserer Kräfte und
Fähigkeiten unaufhaltsam unserem Ideal entgegenstrebt, dass
dieser Prozess Tag und Nacht andauert und in jeder
Lebenslage und an jedem Ort wirksam ist.
Nach einigen Wochen erwecken wir in uns - stets im Zustand
der irdischen "Lösung" - ein stilles, unaufdringliches
Bewusstsein der Unvergänglichkeit unseres wesenhaften Seins.
Die Gewissheit, dass wir Teil sind der Ewigkeit, soll sich
im Laufe der folgenden Übungswochen steigern. Tiefe Ruhe und
Gelassenheit, unerschütterliche Selbstsicherheit in uns
werden alsbald dauerhaft von uns Besitz ergreifen.
Der technische Ablauf der
Übungssequenz noch einmal in Stichpunkten:
a) vorausgehende Atemübungen
(Zwerchfellatmung) b) tiefe Entspannung (aber ohne Verlust des
Wachbewusstseins) c) Erwärmung der Extremitäten d) Steigerung der Monotonie durch Verbal-Suggestion
(gedachtes Mantra) auf ein Chakra e) Einströmen der Kräfte von außen, Verbindung mit den
inneren Kräften f) Verankerung der Suggestionen und Empfindungen (siehe
Punkt 3), Formung der Kräfte und dadurch Einfluss auf die zu wandelnde Anziehungskraft des kosmischen
Willens g) Weitere Entwicklung einzelner Chakren und schließlich des
kompletten Chakren-Systems
Mit diesem Automatismus sind wir
gewappnet, auch schwer zu ertragenden Schicksalsschlägen und
Lebenskrisen gegenzusteuern. Das Ziel ist erreicht, wenn
wir in der Lage sind, die einströmenden Kräfte bewusst
wahrzunehmen und sie für unsere Zielsetzungen und Wünsche zu
instrumentalisieren.
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