Magische Lebensplanung
Jedes
Vorhaben, jedes Projekt, das nicht von vorneherein den Keim des
Scheiterns in sich tragen soll, will geplant sein, obwohl auch
bei noch so umsichtiger Planung keine Erfolgsgarantie gegeben
werden kann. Nicht anders ist das mit dem Leben, das eine
magische Ausrichtung erhalten soll. Ab einer bestimmten
Qualitätsebene magischen Denkens und Handelns hat alles, was wir
denken, fühlen, träumen, hoffen, sagen und tun unmittelbare
Folgen für uns und andere. Die Verantwortung für alles, was
seinen Ursprung in uns selbst hat, geht mehr und mehr auch auf
uns selbst über. War das Schicksal bislang "gnädig" und geduldig
mit uns, sehen wir uns mit zunehmender Machtfülle einem
Ursache-Wirkung-Wechselmechanismus ausgesetzt, der empfindlicher
zu reagieren scheint. Allein aus diesem Grunde ist eine
überdachte Planung für magisches Arbeiten, ja für das gesamte
vor uns liegende Leben unabdingbar.
Umsichtige Planung setzt voraus, dass wir uns zunächst mit den
gegenwärtigen Bedingungen unseres Daseins auseinandersetzen und
Bilanz ziehen.
Lebensbilanz
Die
Bilanz unseres Lebens beinhaltet folgende Komponenten, die
schriftlich protokolliert werden:
-
Verlauf des bisherigen
Lebens, Erfolge, Misserfolge, Gründe und Anlässe hierfür
-
Körperliche oder seelische
Versagen: Kraftmangel, Folgen von unmäßiger Lebensweise,
Unlust, Niedergeschlagenheit, Depressionen,
Konzentrationsmangel, mangelnde Ausdauer, fehlende
Kenntnisse oder Fähigkeiten, unzureichende
Glaubenskraft, Vorliebe für Unmäßigkeiten, Süchte ....
-
Besondere Fähigkeiten und
Talente, auch Sehnsüchte und Lebensträume
-
Faktoren, die mich am
Erreichen von Lebenszielen hindern
-
Opferbewusstsein: Niemand
zwingt uns, den magischen Pfad zu beschreiten. Wer seine
bürgerlich-ruhige Behaglichkeit nicht aufzugeben willens
ist, bemühe sich erst gar nicht um ein großes Ziel.
Lebensplanung
-
Die ersten fundamentalen
Arbeiten: Entschluss und realistische Zielsetzung (an
der Bilanz orientiert) schriftlich protokollieren;
Formulierung der Suggestionstexte für den Start
-
Einteilung des Weges zum
Ziel in Etappen: die leichtesten und kürzesten
Wegstrecken zuerst (entsprechend den langsam und stetig
wachsenden Kräften)
-
Tilgung der Schwächen und
Defizite: Vorsicht! Widerstand gegen körperliche und
seelische Dispositionen lässt diese wachsen und nicht
verkümmern, wie beabsichtigt. Nur ihre Nichtbeachtung -
besser ihr Ersatz durch zielfördernde Maßnahmen - nimmt
ihnen nach und nach die Lebensgrundlage.
-
Aufbau und Förderung unserer
Stärken bzw. neu zu entwickelnden Fähigkeiten. Auch
hierbei gehen wir stufenweise vor, vom Leichten zum
Schwierigen. Die magische Vorgehensweise - es gibt viele
Schulen und Wege - spielt dabei eine untergeordnete
Rolle, obwohl wir den in diesem Web vorgestellten Weg
von H. E. Douval wegen seiner konzeptionellen Klarheit
und seines schlüssigen methodischen Aufbaus
favorisieren.
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