Magische Bereitung
Um Phänomene der Magie verstehen
und selbst herbeiführen zu können, bedarf es einer "magischen
Bereitung". Die Kapitel 1 bis 6 dieses Webs sind zum Gelingen
dieser Trainingssequenz Vorbedingung.
1. Odkörper-Training
Unser Od-Körper als außerhalb
unseres materiellen Körpers aktive Handlungseinheit kann nur
eingesetzt werden, wenn er trainiert ist. Wir sollten also
der folgenden Übungsreihe Zeit und Geduld widmen.
Wir legen uns entspannt auf
den Rücken und "lassen uns fallen" (Nichtkörpergefühl). Wir
konzentrieren unsere Aufmerksamkeit ausschließlich auf die
Hände, die rasch erwärmen. Erst, wenn ein Hitzegefühl
empfunden wird, senden wir langsam (zentimeterweise). die
Od-Kraft aus, besser, die "Od-Hand", d. h., wir erteilen der
heißen Od-Hand den Befehl, sich langsam aus der Hand, nach
vorn, in Richtung Beine zu bewegen. Die Wärme (mit Od)
verlagert sich dadurch von den Händen weg, wir erhalten
gewissermaßen "verlängerte Hände" oder ein zweites Paar
Od-Hände. Das Wärmegefühl greift in den umgebenden Raum.
2. Exteriorisation von
Teilen des Empfindungskörpers (auch Astralkörper)
Mit dem Od oder Teilen
unseres Od-Körpers können wir auch Teile des Astralkörpers
aussenden. Dies ist dadurch möglich, dass wir das
ausgesendete Od, das die Handfläche verlässt, mit Gefühl
aufladen, wodurch unsere verlängerte Hand mit Empfindung
ausgestattet wird.
Wir vertiefen unseren Entspannungszustand, damit er dem
Zustand des Empfindungskörpers entspricht, der um eine
Nuance tiefer liegt als derjenige des Od-Körpers und senden
nun gefühlsgeladenes Od aus, verlagern also das Handgefühl
mit dem Od nach außen, immer weiter von den Händen weg in
den Raum hinein.
Je öfter wir diese Übung wiederholen, desto besser gelingt
sie, umso mehr Od und Astralkraft senden wir aus.
3. Tätigkeit von Od- und
Astralkraft
Waren die Übungen 1 und 2
erfolgreich, gehen wir dazu über, die ausgesendeten Kräfte
handeln zu lassen. Welche Möglichkeiten uns damit offen
stehen, vermögen wir erst nach und nach zu entdecken. Um
einige Beispiele zu nennen: Kraftübertragung auf andere
Menschen, Imprägnierung von Gegenständen, Veränderung
unserer näheren und ferneren Umgebung, Veränderung von
Eigenschaften verschiedener Stoffe und Essenzen (z. B.
Geschmack), physikalische Phänomene wie z. B. Löschen einer
Kerze, Klopfen gegen die Tür, Verschieben von Bildern usw.
Für unsere Übung nehmen wir uns vor, die mit Empfindung
geladene - heiße - Od-Hand so weit zu verlagern, dass wir
ein in der Mitte des Raumes angebrachtes Pendel zum
Schwingen bringen, nur durch die Kraft unserer Vorstellung.
Ist es uns erst einmal gelungen, das Pendel zum Schwingen zu
bringen, verstärkt sich unsere magische Kraft und wir können
an weiterführende Einsatzmöglichkeiten denken.
4. Verlagerung des
Bewusstseins
Unsere Übungsreihe hat den
Höhepunkt erreicht, wenn es uns gelungen ist, in die
ausgesendete Od-Astralhand auch unser Bewusstsein zu legen.
Dies geschieht am besten dadurch, dass wir uns zunächst
autosuggestiv, dann imaginativ vorstellen, nur noch diese
Hand zu sein. Zunächst beschränken wir uns auf eine Hand,
die zweite wird später dazu genommen.
Bei unablässigem Bemühen gelingt es uns also, Wärmegefühl zu
erzeugen, eine Od-Hand mit Gefühl auszustatten, uns mit
dieser Od-Hand ausschließlich zu identifizieren (unser
ganzes Bewusstsein hineinzulegen), um mit diesem
Doppelgänger unserer materiellen Hand zu handeln.
Hinweise
Das Versetzen des
Bewusstseins in die Hand üben wir in allen möglichen
Bewusstseinsstadien, die wir kennen. Der Trancezustand wird
sich vermutlich bei allen am besten eignen.
Wir nehmen die Hand stets auf der selben Körperseite zurück,
auf der sie ausgesandt wurde.
Das Experiment ist abgeschlossen, wenn es uns gelingt, von
der verlängerten Hand aus selbstständige Beobachtungen zu
machen.
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