Herrschaft des Geistes auf
Erden durch Aufstieg in die höheren Welten
Wollen wir die Herrschaft des
Geistes auf Erden errichten und damit zum wahren Magier werden,
sind wir aufgefordert seine Fesseln zu überwinden, die ihn
einengen, die ihn daran hindern, zu höheren Welten aufzusteigen.
Die in gedrängter Form beschriebene nachfolgende Übungskette
verhilft uns zur bewussten Steuerung der verschiedenen Körper
und der ihnen immanenten Kräfte. Diese wiederum wirken weiter
auf die ihnen gemäßen kosmischen Kraftquellen.
Bevor wir
beginnen ein Hinweis: Vor unseren Augen muss die Übersicht
stehen über die
hierarchische Ordnung der
sieben Welten, der sieben Körper und der sieben Kräfte. Jedem
Körper entspricht ein ihm gemäßer Bewusstseinszustand.
-
Zur Überwindung des
materiellen Körpers lassen wir
ihn gänzlich unbeachtet, wir ignorieren ihn, wir betrachten
seinen nächsthöheren Körper und steigen zu ihm auf. Wir
begehen nicht den fatalen Fehler, seine Wünsche und
Forderungen, seine Sehnsüchte, sein ganzes Dasein zu
bekämpfen. Dadurch würden wir seine Stabilität nur fördern.
-
Der nächste Körper, der
Lebens-, Prana- oder Od-Körper
steht uns jedoch nur in dem ihm gemäßen Bewusstseinszustand
zur Verfügung. Dies ist der Zustand der magischen
Konzentration, die wir nach Entspannung und Körperlosigkeit
erreichen.
Dem Lebenskörper entsprechen Knie-, Hand- und
Fußflächen-Chakra, auf die wir nacheinander die magische
Konzentration richten. Wir setzen die Chakras in Bewegung
durch Hinneigung, durch ungeteilte Verlagerung des
Bewusstseins in sie.
-
Der
Od-Körper wiederum wird außer Tätigkeit gesetzt durch
Versenkung in eine plastische Imagination in Verbindung mit
dem Sexual-Chakra, dem magischen Organ des
Empfindungskörpers. Wir lassen in der Sexualgegend einen
imaginativen Wirbel kreisen, der die Sexualkräfte aufnimmt
und über den ganzen Körper verteilt.
-
Der
astrale Körper wird ausgeschaltet über eine
Meditation über das Sonnengeflecht (Solar plexus), seine
Wirkungen und Tätigkeitsbereiche (Aufnahme und Weitergabe
von Schwingungen willensmäßiger und geistiger Art), womit
der Seelenkörper in Bewegung
gesetzt wird.
-
Kontemplative Konzentration auf
Hals- oder Brust-Chakra belebt den
geistigen Körper. Die Kontemplation bewegt sich
ausschließlich auf hohem und ethisch wertvollem Niveau.
Kontemplations-Objekte sind rein ideeller Art.
-
Im Zustand der Gedankenstille -
hinlänglich in den vorangegangenen Lektionen trainiert -
gilt unsere Aufmerksamkeit dem Augen-Chakra, der Punkt, den
die Brahmanen als Sitz der Kräfte bezeichnen. Hiermit wird
der kosmisch-geistige Körper in
Wirksamkeit versetzt.
-
Wer diese Gedankenstille
zeitlich auszudehnen in der Lage ist und zwar über einen
bestimmten Punkt hinaus, derjenige ist auch in der Lage
Samadhi zu erreichen.
Das Erkennen der
verschiedenen Körper und Kraftzentren (Chakren) gelingt immer
klarer, allerdings nach anfänglich entmutigenden Resultaten.
Durchhalten!
|