Magische Kraft durch
Imagination
Der Zugang zu den
Quellen höherer Welten ist allein durch Angleichung, durch
Anpassung unserer Wahrnehmung möglich. Die Anhebung unserer
Wahrnehmungsqualität haben wir in den vorangegangenen Lektionen
geübt und muss weiter trainiert werden. In unserem Organismus
muss die Überzeugung von der Kraft der Imagination verankert
werden. Die auslösende Kraft, der etwas bewirkende Impuls ist
stets die Vorstellung. Diese müssen wir so intensiv schulen, bis
sie von selbst arbeitet.
Wir denken nicht: Ich stelle es mir vor, also wird es. Statt
dessen: Ich stelle es mir vor, also ist es.
Die Vorstellung
einer Bewegung oder Veränderung ist die Bewegung bzw.
Veränderung selbst, löst sie unmittelbar aus.
Folgende Übungsreihe hebt unsere Imaginationsfähigkeit auf ein
höheres Niveau und ermöglicht uns Einwirkungen und
Manipulationen - im positiven Sinne - in jeder nur denkbaren
Art. Über den Erfolg der magischen Vorstellung entscheidet die
Intensität der Überzeugungskraft, die durch die Imagination auf
die stofflichen Bereiche (Elementarwelt) übertragen wird.
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Im ersten Teil der Übung wird
eine starke Konzentration von Kräften erzeugt, die mit der
Imagination aktiv werden. Das Ballungszentrum ist wiederum
das Körperinnere im Bereich des Solar plexus.
Vor der eigentlichen Versenkung vergegenwärtigen wir noch
einmal unsere Zielsetzung. Optimal ist eine schriftliche
Fixierung und eine anschließende bildhafte und suggestive
Antizipation unserer Absicht, also dessen, was geschehen
soll.
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Nun konzentrieren wir im
Körperinnern (Solar plexus) an magischer Kraft, was uns zu
aktivieren möglich ist, am besten in einer farbig lodernden
Flamme oder in Form einer rotierenden. glühenden Scheibe.
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Ist der höchstmögliche Grad der
Kräftekonzentration erreicht, erschaffen wir imaginativ das
Geschehen, in das wir eingreifen wollen und dies so lebendig
und plastisch wie möglich. Unter Umständen muss dieser
Übungsteil - besonders zu Beginn der Übungsreihe - immer
wieder versucht werden, bis das Vorstellungsbild die
erforderliche Dichte besitzt.
Beispiel: Wir stellen uns eine erkrankte Person aus unserem
Bekanntenkreis vor. Nun schleudern (projizieren) wir unsere
Kräftekonzentration samt Imagination einer gesunden,
kraftstrotzenden Person auf das Bild des Erkrankten.
Es stehen uns auf
diese Weise unzählige Möglichkeiten offen auf das Wesen der
Menschen und Dinge Einfluss zu nehmen. Wir haben Einfluss auf
kosmische Kräfte, auf Schwerpunkte - nicht selten Defizite - der
eigenen Entwicklung oder der anderer Menschen. Die Einflussnahme
auf andere Menschen gelingt am besten, wenn diese passiv sind,
also schlafen oder ruhen. Sie hat unter strikter Rücksichtnahme
auf die karmische Einbindung und Eigenverantwortung zu erfolgen.
Wir nehmen also keinerlei Lasten von beladenen Schultern,
sondern erleichtern das Dasein von in Not Geratenen. Jeder
handle nach seiner verantwortbaren humanitären Ausrichtung.
Beitrag der Magie zur
universellen Harmonie
Der Zustand
absoluter, irreversibler und uneingeschränkter Harmonie ist - so
möchte man versucht sein zu meinen - humanitäre Utopie auf
diesem Planeten, der mittlerweile überfüllt zu sein scheint von
kriegerischen Völkern, sowie aggressiven und jederzeit
kampfbereiten Individuen. Irgend etwas ist aus dem Ruder
gelaufen in der Entwicklungsgeschichte des Lebens auf der Erde.
Fressen und gefressen werden ist seit jeher Überlebensgrundsatz.
Wer nicht für mich ist, der ist gegen mich. Wer oder was ist
verantwortlich für dieses Maß an Unverträglichkeit zwischen sich
rasch vermehrenden Bewohnern eines Planeten, die weiß Gott
Probleme genug hätten auch ohne ihre hausgemachten Konfliktchen?
Zur absoluten Harmonie zwischen Individuen und Völkern - sind
wir ehrlich - gibt es keine Alternative. Jeder ohne Ausnahme ist
in der Lage dazu beizutragen. Der fortgeschrittene Magier mit
seiner erworbenen Fähigkeit der Korrespondenz zwischen den 7
Welten eignet sich in besonderer Weise dafür.
Folgende
Übungsgruppe ist geeignet, das menschliche Individuum in seiner
Eigenschaft als Gemeinschaftswesen völlig zu wandeln und es zum
Akkumulator und Distributor werden zu lassen für Glück, Segen
und Harmonie:
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Wir stellen uns in Herznähe
(Brustmitte) ein Licht vor, das strahlend das Brustinnere
beherrscht und täglich intensiver strahlt. Heilend und
wohltuend strömt Wärme durch den ganzen Körper und erfüllt
jede einzelne Zelle mit Frieden und Harmonie. Im Laufe der
nächsten Wochen nimmt die Intensität der Strahlung mit dem
Gefühl von Wärme und Harmonie zu.
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Wenn wir sicher sind, die Kraft
nicht nur zu fühlen, sondern auch optisch wahrzunehmen,
verstärken wir sie weiter, um sie auf unsere nächste
menschliche Umgebung auszudehnen, erfüllt mit dem Wunsch:
"Liebe allen Wesen!" Der Strom der Liebe wird imaginär über
die Erde verteilt und in den Kosmos ausgesandt, um
schließlich - um ein Vielfaches verstärkt - zu uns
zurückzukehren, um wiederum verstärkt ausgesandt zu werden.
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In abgewandelter Form ist diese
Übung auch mit anderen Vorstellungen und Wünschen möglich.
Der Phantasie sind keine Grenzen gesetzt.
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Natürlich müssen die Wünsche und
Projektionen mit der Qualität des Alltags in Einklang
gebracht werden. Es funktioniert nicht, in der meditativen
Versenkung Liebe und Harmonie zu verteilen, während der
alltägliche Umgang mit den Menschen geprägt ist von Neid,
Gier, Hass oder anderen menschlichen Regungen. Die Übung
darf keinen Tag unterbrochen werden.
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