Übung 12 - Das Mantram in der
Gedankenstille
Ein Mantram (mant = Wort, ram =
Feuer, im Sanskrit "Feuerwort" = durchglühtes Wort) richtig zu
beleben, also allen Körpern einzuverleiben, ist nur in der
Stille möglich. Die in der Stille entwickelten, durchglühten
Mantren sind von so vollkommener Wirkung, dass an dieser Stelle
eine Warnung ausgesprochen werden muss: Der Übende wähle nur ein
Mantram aus, das der persönlichen Vollendung dient oder dem Heil
anderer.
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Vor dem Eintritt in die
Stille veranlassen wir die autosuggestive Steuerung des
Archäus (absoluter Wille). Das zu erreichende Ziel wird
in Worte gekleidet. Beispiel: "Unerschütterliche Kraft
und Gesundheit".
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Während der tiefsten
Versenkung, aber vor Eintritt des Vakuums flüstern wir
das Mantram vor uns hin und rezitieren es anschließend
geistig zwanzig- bis dreißigmal.
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Erst dann rufen wir die
Gedankenstille durch einen Akt des absoluten Willens
hervor. Die ersten Wirkungen werden nach ein paar Tagen
mit Sicherheit eintreten.
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Für entwickelte Menschen ist
es eine Selbstverständlichkeit, für erfahrene Hilfe zu
danken, andere Leidtragende in dringender Fürbitte dem
allumfassenden Geist zu empfehlen.
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