Übung 8 - Förderung der
höchsten geistigen Entwicklung
Die vorangegangene Übung ist bestens
geeignet, unsere geistige Entwicklung bewusst und willentlich
voranzutreiben. Sie muss nur inhaltlich angepasst werden.
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Im Zustand absoluter
Gedankenstille lassen wir das vorher autosuggestiv
untermauerte Wort "höchste geistige Entwicklung"
erstehen. Darunter verstehen wir selbstverständlich eine
"höchstmögliche" Entwicklung, um Missverständnissen
vorzubeugen.
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Alle Organe, alle
Kraftfelder werden sich nach dieser Zielsetzung
ausrichten, falls die Stille vollkommen ist. Ein
Festhalten des Vorsatzes "höchste geistige Entwicklung"
während der Stille ist nicht erwünscht. Die
vorangegangene, vorbereitende Suggestion hat nachhaltige
Wirkung und verrichtet ihre Arbeit.
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Auch für diese Übung gilt:
Wir können sie in einer einzigen Kraftanstrengung
durchführen oder auch in mehreren - je 5-10 Sekunden
andauernden Einzelübungen. Dies richtet sich nach der
individuellen Begabung.
Die Rückkehr in die Außenwelt wird stets schmerzlich
empfunden. In diesem Augenblick schalten wir eine
geistige Ruhepause ein, die wir ausfüllen durch eine
Imagination ( wirbelnder Kreis, ein Symbol, Mantram oder
was auch immer). Nach Kräftesammlung beginnen wir von
Neuem.
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Wir können uns die Übung
auch erleichtern, wenn wir das Wort "höchste geistige
Entwicklung" symbolisieren etwa durch ein nach oben
gerichtetes Dreieck. Wir lassen es vor dunklem
Hintergrund erstehen und und wieder erlöschen, um der
Gedankenstille Platz zu machen.
Übung 9 - Magische Fragen,
magische Antworten?
Die Fähigkeit der Kommunikation mit
den neu entdeckten oder selbst geförderten Kräften dürfen wir -
natürlich nicht zum Zwecke der Selbstbereicherung oder
Selbstprofilierung - einsetzen, um Antworten und Impulse zu
erhalten für Fragestellungen oder in Konfliktsituationen. Der
angehende Magier wird erst nach und nach entdecken, welch
mächtige Instrumente mit den Fähigkeiten der Gedankenstille und
des absoluten Willens er erworben hat. Kreative Neugier,
Forscherdrang und unbändigen Entdeckergeist wünschen wir dem
gefestigten und verantwortungsbewussten Charakter, der seine
erworbenen Künste dem Segen der Menschheit zu widmen nicht müde
wird.
Folgende Übung ist lediglich
"Mustervorlage", die nach allen möglichen Richtungen
ausgestaltet und modifiziert werden soll:
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Wir wählen eine Tageszeit,
die sich als günstig für unsere magischen Vorhaben
erwiesen hat. Wir wählen auch die geeignetste Methode
zur Herstellung des Zustands der Gedankenstille (Vakuum,
Starre).
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Wir nehmen uns - mit der
Gewissheit des Gelingens - vor, Antwort auf eine Frage
zu erhalten. Das gewachsene Niveau des Magiers bürgt für
Qualität der Fragestellung. Materielle Wünsche und
Sehnsüchte befinden sich nicht darunter!
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Wir können die Frage in ein
Symbol kleiden, ein einfaches Zeichen, es vor uns
aufleuchten und schwinden lassen. Wir können aber auch
mit dem bloßen Vorsatz in die Stille gehen, Antwort auf
unsere Frage zu erhalten.
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Antwort können wir auf
vielfältige Weise erhalten, sie kommt ja aus unserem -
persönlichen - Innern: Durch eine Stimme, die zu uns
spricht, durch ein Wesen, das mit uns - verbal oder
"übersinnlich" - kommuniziert, durch ein Symbol, durch
eine Überzeugung, die aus uns selbst erwächst.
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