Übung 1
|
Zielsetzung: |
Kennenlernen, Einsetzen und Entwickeln aller für die
Konzentration förderlichen Kräfte. |
|
Wirkung auf den menschlichen
Organismus: |
Erwerb
der Fähigkeit der Sammlung aller geistigen Kräfte auf
einen Punkt. Stärkung aller Faktoren, die an der
Konzentration beteiligt sind. Ausschaltung der Eindrücke
der Umgebung, des Körpergefühls, von Störungen.
Vorbereitung des Feldes, durch das die künftigen Kanäle
laufen, die magische Konzentration ermöglichen.
Ausrichten aller Kräfte auf ein Ziel. |
|
Wirkung im Makrokosmos: |
Herstellung eines - zunächst noch - schwachen
Bandes, das zwischen den höheren menschlichen Körpern
und den geistigen Ebenen verläuft. Das Graben eines
Kanals, die beide Kräfte miteinander in Verbindung
bringt, die Kräfte wechselseitig hin- und herschwingen
lässt. Das Ausrichten der Elementarkräfte im
Elementarbereich. |
|
Hilfsmittel: |
Brille -
auch Skibrille gut geeignet - aus der die Gläser
entfernt wurden. An Stelle der Gläser setzen wir dunkle
Pappe ein. In der exakten Mitte eine Öffnung von 6 - 8
mm anbringen. Idealerweise sind auch die Seiten von
Lichteinfall abgeschirmt. |
|
Übungsdauer: |
14 Tage,
jeden Tag einmal morgens oder abends |
|
Aufgabe: |
In der
Grundstimmung heiterer Gelassenheit (der ganze Tag - am
besten auch der vorherige - sollte ohne größere
Emotionen negativer Art verlaufen sein) legen oder
setzen wir uns hin, setzen unsere Hilfsbrille auf und
reichern durch einige
magische Atemzüge Od in
unserem Körper an. Störungen oder Lärm sollten nicht zu
erwarten sein.
In
Bewusstseinszustand II
versuchen wir, den Strom der Gedanken langsam versiegen
zu lassen.
Nun sehen wir konzentriert durch die Aussparung in
unserer Brille auf eine helle Wand oder Zimmerdecke
(keine wirren Muster oder Farben). Wir nehmen nichts
anderes wahr, als die helle Öffnung vor unseren Augen.
Wenn wir in diesem Zustand eine Weile gelassen
verharren, erfolgt der "Durchbruch" nach und nach, wenn
nicht beim ersten, dann bei einem anderen Versuch. Unser
Übungsziel ist damit für diesmal erreicht. Die Übung
lassen wir durch ein Ausruhen in der Entspannung
ausklingen. |
Übung 2
Diese Übung ist
mit Übung 1 nahezu identisch, aber sie wird so lange - höchstens
jedoch 30 Minuten lang - ausgeführt, bis die vollkommene
Konzentration auf die Lücke wenigstens 5 Sekunden andauerte.
Die Wirkungen der ersten Übung werden dadurch vervielfacht und
die Voraussetzungen für die folgenden Übungen geschaffen.
Diese zweite Grundübung wird 14 Tage lang jeden Tag einmal
wiederholt. |