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1. Unter Beachtung aller
Übungsbedingungen - heitere Gelassenheit, Ungestörtheit,
Atmung, Entspannung, Erfolgssuggestion, freudige
Erwartungshaltung - konzentrieren wir uns auf den vor
uns liegenden Gegenstand. Betrachten heißt: Fokussieren
unter Ausschaltung des Verstandes, der Impressionen der
Außenwelt, der Emotionen und Assoziationen jeder
Einzelheit des Objekts.
Wir stellen uns vor, wie dieses Objekt auf "geistiger
Ebene" existiert. Diese Wahrnehmung muss so intensiv wie
möglich sein und mit jeder Übung gesteigert werden.
2. Nach 3 Minuten schließen
wir die Augen und "reproduzieren" das Objekt. Nicht
verwechseln mit dem Augenreflex (Nachbild), der hier
nicht von Interesse ist! Wir schaffen das Urbild neu in
Form eines inneren plastischen Bildes.
3. Nach einigen Minuten
vergleichen wir das geistige Abbild mit dem realen
Objekt und korrigieren es, falls erforderlich.
4. Dieselbe Übung nehmen wir
vor mit anderen Objekten.
5. Wir arbeiten täglich,
aber nicht länger als eine halbe Stunde. |