Der Fünfstern ist das
Symbol des
menschlichen Aufstiegs, der Evolution aus seinem erd-gefesselten Dasein wieder zurück zum Ursprung. Der
göttliche Funke kehrt nach seiner Involution und tiefsten
Erniedrigung in dichteste Sphären heim zur gemeinsamen
Wohnstatt.
Das Pentagramm ist auch Mahnung zu unaufhörlichem
Fortschritt, zur steten Arbeit an sich selbst und an den
Mitgeschöpfen. Es ist zugleich Sinnbild der Verbundenheit
zwischen Mikro- und Makrokosmos.
Es weiß von den Kräften, die in den Menschen einströmen und
ihn zum potenziellen "Herrscher" im Geistigen machen. Es ist
Symbol des Magiers.
Die
Herstellung eines Pentagramms (nur die Umrisse) ist
nicht schwer. Aus starker Pappe oder aus Holz fertigen wir
einen Fünfstern: Breite des Umrissbandes 2 - 3 cm,
Durchmesser ca. 50 cm. Den Hintergrund verdecken wir mit
einem lilafarbenem Seidentuch. Bevor wir vor diesem Stern
meditieren, vollziehen wir zehn Tage lang folgende
Vorübung:
Wir stellen uns in der Form des
Pentagramms hin (siehe Grafik!). und atmen tief aus. Bei der
Ausatmung konzentrieren wir die aufgenommene Od-Kraft in den
Handflächen, halten sie also zurück. Wenn diese Übung, bei
der es auf die konzentrierte Ausatmung und die Vorstellung
in den Händen ankommt, dreimal täglich je 8 - 10 Minuten
durchgeführt wird, ist es uns in einigen Tagen möglich
starke Ströme in den Händen zu sammeln.
Übung XII: Diese Übung der
wechselseitigen Kraftübertragung ist sehr wichtig, denn sie
schafft die nötige Sicherheit in diesen Vorgängen und die
Voraussetzungen zur Kraftabgabe bei schwierigen Arbeiten.
Doch jeder kann hier seiner Kreativität freien Lauf lassen
und eigene Übungen erfinden.
1. Bei der Hauptübung stellen
wir uns so vor das selbstgebaute Pentagramm, dass Kopf und
Spitze, Hände und Seitenspitzen in gleicher Höhe sich
befinden. Nun führen wir erneut die Vorübung aus,
konzentrieren die Od-Kraft in den Handflächen und führen die
- warm gewordenen - Hände an den Hinterkopf, in den wir die
aufgespeicherte Od-Kraft einströmen lassen.
2. Langsam führen wir nun die
Hände wieder seitwärts waagerecht (beim Ausatmen), spüren
neue Kraftansammlungen in den Händen; dazu aber auch
Kraftzustrom in den Kopf, diesmal von oben, direkt aus dem
Kosmos, in den Scheitel einströmend.
3. Die Phasen 1. und 2. werden
einige Male wiederholt, bis wir sicher sind, genügend Kraft
im Hinterkopf und Scheitelpunkt angesammelt zu haben. Die so
gespeicherte Kraft übertragen wir nun in das vor uns
aufgestellte Pentagramm, spüren aber, während wir Kraft
abgeben, wie verstärkte Impulse die verausgabten Strömungen
ersetzen.
4. In der nächsten Phase - nach
deutlicher Verstärkung der abströmenden und nachfolgenden
Kräfte - tauschen wir mit dem Pentagramm vor uns die Kräfte
aus: das Fünfeck gibt uns seine gespeicherten Kräfte, wir
ihm die unseren.
5. Auch Phase
4. ist mehrere Male zu wiederholen, bis der ganze Vorgang
geläufig ist.