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5. Mantram - Formeln, Texte,
Worte, Namen
Das richtig verwendete Mantram bewirkt - je nach Zielsetzung
- eine Gleichschaltung der mikrokosmischen mit den
makrokosmischen Kräften und führt zu einer Form positiver
"Besessenheit" (Monomanie), die, bis zur letzten Konsequenz
angewendet, sogar die höheren Körper ergreifen und eine
große Machtfülle auf den Ausübenden ergießen kann. Mantrams
werden häufig in Religionen verwendet: "Om", "Allah il
Allah".
Übung IX: Um herauszufinden,
wie ein Mantram in geeigneter Weise ausgeführt werden soll
(Lautstärke, Emotionalität, Stimme, Betonung usw.) - jeder
sollte dies auf seine Weise herausfinden - führen wir
nacheinander folgende Schritte aus:
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Uns fehlt eine Fähigkeit
oder Kraft? Wir finden dafür ein treffendes Wort.
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Wir schreiben das Wort
einige hundert Male, damit die Sinne es "aufsaugen".
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Wir stellen sog.
"Augentafeln" her, auf die nur das Mantram
gesprochen wird. Diese Tafeln platzieren wir an
Plätzen, die wir stets vor Augen haben: Fenster,
Spiegel, Kommode, Schreibtisch, Monitor ....
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Das Wort wird zu allen
Tageszeiten, in allen Lebenslagen und
Bewusstseins-Stufen gesprochen, geflüstert, gedacht;
monoton, inbrünstig, ruhig, emphatisch, leise,
kräftig; im Sitzen, Ruhen, Gehen usw.
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Die Art und Weise, die
uns das sichere Bewusstsein gibt, dass nur so
das Wort am wirkungsvollsten in uns schwingt, diese
Form wird endgültig gewählt. Am effektivsten ist oft
die Verfassung in
Bewusstseinsstufe IV.
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Dann löschen wir das
Wort und lassen nur noch das Gefühl schwingen, das
durch das Wort ausgelöst wird.
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Wenn das ausgelöste
Gefühl in uns verankert ist, verstärken wir die
Schwingung in allen Körperteilen, lassen es
widerhallen, unablässig, immer wieder. (Man kann
wochenlang üben, was den Erfolg beschleunigt.)
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Beispiele für Mantrams:
Liebe, Geduld, Güte, Reinheit, Mitleid, Gesundheit,
Ganzheit usw.
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6. Das magische Symbol
Symbole, Talismane, Amulette, astrologische Entsprechungen
usw. besitzen von sich aus keinerlei "Macht". Auf diese
äußeren Hilfsmittel kann jedoch Macht durch Imagination
übertragen werden. Dadurch wird das Symbol magisch "für sich
stehend" machtvoll.
Die Wirksamkeit eines Symbols ist abhängig von mehreren
Komponenten:
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Von der angemessenen
Wahl des Symbols
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Von der ständigen
Verwendung des gleichen Symbols (Verstärkung der
Kräfte)
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Von der
Kraftkonzentration im selbst geschaffenen Symbol
(Anziehung gleich gearteter Kräfte)
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Von der magischen Kraft
des Ausübenden.
Der fortgeschrittene Magier ist auf äußere Symbole
eigentlich nicht mehr angewiesen, er schafft sie sich in der
Vorstellung. Trotzdem verwendet er sie aus Gründen der
Sicherheit, Vertrautheit, der Stimmung und optimalen
Gleichschaltung.
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7. Ersatzmänner und
Imagospurien
Menschenähnlich geformte Gegenstände (Wurzeln, Kräuter,
Steine, Knochen, auch selbst gefertigte Gegenstände aus Ton,
Blut, Teig oder anderen formbaren Materialien) werden
hergestellt für Personen, die - im positiven, aber allzu
häufig im zerstörerischen und schädigenden Sinne -
Beeinflussung, Lenkung, Abkehr, Überzeugung, Förderung usw.
erfahren sollen. Bereits bei der Herstellung werden
Emotionen mit "eingearbeitet". Blitzartig wirkende Kräfte
können hier zutage treten, deshalb gelingen magische
Experimente dieser Art gerade "unverbildeten" Naturmenschen
mit schrecklichen Absichten. Diesen Stellvertreter-Figuren
wird oft ein Teil des Betreffenden (Haar, Nagel,
Kleidungsstück, Abfall, Gebrauchsgegenstand)
einverleibt. Nun wird - nach geistiger Vorbereitung - das
Opfer auf eine Weise behandelt als wäre es anwesend.
Bei
Imagospurien handelt es
sich um künstliche - also durch Imagination - geschaffene
Gedankenwesen, deren "Körper" mit magischen Kräften geladen
und am Leben erhalten wird. Der Imagospurius ist also ein im
Auftrag des Magiers handelndes, lebendes Gedankenwesen von
nicht selten außerordentlichen Kräften. Ihm wurde immer und
immer wieder ein Gedanke, eine Aufgabe, ein
Ziel einverleibt. Und nur der Magier persönlich ist
imstande, das Wesen der Vernichtung zuzuführen.
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