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Magie •
Magische Hilfsmittel 5 •
Zauberstab - Magische Kleidung
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8. Der Zauberstab
Alle Kräfte des Magiers werden durch den Zauberstab auf
einen Punkt gesammelt und konzentriert. Die Handhabung des
Stabes ist somit Einleitung, Krönung und Schlusspunkt der
magischen Operation. Kraft des Stabes können alle Kräfte
abgewehrt werden, die den Erfolg der magischen Absicht
gefährden.
Selten wird jemand in der Lage sein, in den Besitz eines
"historischen" Stabes zu gelangen, eine Stabes, der vor
hunderten von Jahren mehrfach den Besitzer gewechselt hat,
geweiht und "aufgeladen" (geodet) ist und stets nur von
Meistern an ihre Schüler weitergegeben wurde. Aus diesem
Grunde müssen wir kurz auf seine
Fertigung eingehen:
Material: Da Edelmetall oder Edelholz wohl nicht zur
Verfügung stehen wird, verwende man Eichen- oder
Nussbaumholz, nach Möglichkeit aus dem Zentrum eines
stärkeren Astes. Die Länge soll 40 - 50 cm nicht
unterschreiten, der Umfang etwa ein Zehntel der Länge
betragen. Geschnitten wird nachts bei Vollmond (am Tage ist
das Holz allzu vielen Strahlungen ausgesetzt; der Mond
entodet es). Nach dem Schnitt wird das Holz gerundet, sauber
geschliffen und mit einem Metallrohr verkleidet, auf dem die
Insignien eingraviert werden. Alternativ kann das Holz nach
Trocknung auch gefärbt werden. Die Insignien werden dann
direkt in das Holt eingraviert. Bei Verkleidung durch ein
Metallrohr ist die Auswahl des Metalls vom Sternzeichen des
Magiers festgelegt. Das ist auch der Fall, wenn der Stab mit
Farbe bestrichen wird. Als Konzentrationspunkt wird ein
Edelstein oder Halbedelstein (je nach Sternzeichen!)
angebracht. Das Metallrohr wird mit Insignien versehen:
Sternzeichen, den "Entsprechungen", die dem Werk förderlich
sind, zum Schutz Pentagramm und Hexagramm. Entsprechungen
zwischen Sternzeichen und Metallen, Farben, Edelsteinen und
Halbedelsteinen entnehme man den Seiten "Magie
und Astrologie".
Die
Weihe des Stabes kann in einer - astrologisch gut
aspektierten - Vollmondnacht im Freien (oder in einem dem
Vollmond zugewendeten Raum bei offenem Fenster) vollzogen
werden. Alle segnenden Kräfte des "Oben" und des "Unten"
werden in Versenkung herabgefleht, herabbeschworen und in
den Stab gebannt.
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9. Die magische Kleidung
Wer der
Überzeugung ist, spezielle magische Kleidung (Ornat) würde
seine Überzeugungskraft stärken und die Effektivität der
magischen Bemühungen fördern, sollte sich ihrer bedienen.
Wer glaubt, auf besondere magische Kleidung verzichten zu
können, sollte zumindest Wert legen auf Sauberkeit und
Frische.
Wer sich für
ein besonderes Gewand für rituelle und zeremonielle Zwecke
entschieden hat, dem können folgende Hinweise dienlich sein:
möglichst wollene Unterbekleidung; leichter, aber warm
haltender Anzug und ein Obergewand (Kittel) mit weiten,
langen Ärmeln, weiß oder zumindest helle Farben. Vor der
Verwendung einige Tage in einer dunklen, leeren Truhe
aufbewahren, damit die vorherige Imprägnierung verloren
geht. Zur Weihung (persönlichen Imprägnierung) die
Kleidungsstücke nachts neben sich legen. Danach geschützt
aufbewahren. Am besten selbst waschen und bügeln! Wer die
Wäsche zur Reinigung weggibt, muss das Zeremoniell von
Entodung und Neuodung wiederholen.
Wer seinen
Überwurf als magische Schutzhülle (Abwehr unerwünschter,
Anziehung erwünschter Kräfte) verwenden möchte, muss ihm
diese Funktion in einem besonderen Zeremoniell vermitteln.

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