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I.
Magischer Ritus
Unter
"Ritus"
versteht der Magier die Gesetze - die
innere geistige Ordnung innerhalb des magischen Sektors - ,
deren Beachtung allein magische Werke ermöglicht. Der Ritus
umfasst die geistigen Bestandteile und Voraussetzungen des
magischen Vorgangs, wie sie nachstehend aufgezählt sind:
- Kosmischer (absoluter) Wille
- Mut
- Entschlusskraft
- Glaube, Überzeugungskraft
- an die verschiedenen eigenen Kräfte
- an die sichere Erreichung des
magischen Ziels
- an die Wirksamkeit der eingesetzten
Mittel
- Plastische, lebendige
Imaginationsfähigkeit
- Fähigkeit zur Konzentration
- zur Sammlung aller Kräfte auf einen
Punkt
- zur Ausschaltung aller störenden
Faktoren
- zur völligen Lösung vom
Irdisch-Materiellen
- zur "Angleichung" an die erstrebten
Kraftquellen
- zur Vereinigung der inneren und
äußeren Kräfte unter Vermittlung und Steigerung der
Hilfsmittel
- Ausreichende Od-Kräfte
- für erforderliche seelische
Kraftäußerungen
- für Materialisationen
- zur magischen Disposition (der
leichteren Trennung der seelischen Komponenten vom
Organismus)
- für die Kraft der Erneuerung
verbrauchter Od-Mengen zur Vermeidung gesundheitlicher
Störungen
- magische Auffüllung verbrauchter
Od-Kraft
- für außerordentlich intensiven
Od-Einsatz
- Zähigkeit und unermüdliche
Arbeit - Hingabe an das magische Werk
- Aufstellung des magischen
Arbeitsplans
- mentale Vorbereitung, Idee,
Grundgedanke, Zielsetzung
- der Weg (das Projekt) in größen Zügen
- Details (Handlungsstufen)
- notwendige Vorbereitungen (innere
Hilfsmittel: Kräfte; äußere Hilfsmittel, Fasten
Einsamkeit ....)
- der praktische Arbeitsplan
- die anzusprechenden Kraftquellen
- Die inneren Hilfsmittel -
soweit hier nicht bereits aufgezählt
- Die astrologischen
Bedingungen
- Geburtsminute, Geburtsort
- astrologische Faktoren des
Radixhoroskops (je nach Genauigkeit mit oder ohne
Halbsummen)
- aktuelle astrologische Bedingungen
(Transite, Solar, Progressionen, Direktionen ....)

II. Magisches
Zeremoniell
Mit
"Zeremoniell" ist der äußere, handlungspraktische,
zum Teil technische Teil des magischen Vorgangs gemeint. Zu ihm
gehören:
- Alle der Entsprechung, Angleichung,
Symbolisierung dienenden Mittel und Wege
- Die "Stellvertreter" der gedachten Kraft,
Wesenheit oder Person
- Das Läuterungs-Zeremoniell
- Die Schutzhülle
- Die übrigen äußeren Hilfsmittel - soweit
hier nicht bereits aufgezählt
- Räucherungen
- Kreis, Pentagramm, Hexagramm, Runen
- Formeln und Texte
- Namen und Begriffe
- Technische Hilfsmittel
- Das abschließende Zeremoniell
- Das Protokoll
- Entspannung und Odkraft-Erneuerung
- Erneute Zielsetzung
- "Feedback" über Fehlerquellen, mangelnde
Kräfte, nachzuholende Entwicklungsphasen
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III.
Umschalten auf magische Bewusstseinsstufen
Ohne innere Vorbereitung
kann kein magisches Projekt gelingen. Aus diesem Grunde wird an
diesem Ort die Umschaltung auf verschiedene
magische Bewusstseinsstufen
besprochen.
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Wichtig vorher:
Atemübung (5 bis 10 Minuten lang den Bewusstseinsübungen
vorschalten) Grundsätze magischen Atmens:
Das Einatmen wird niemals forciert. Aktiv ist der
Vorgang des Ausatmens. Tiefes Einatmen ist ein Folge
völligen Ausatmens. Kein Verkrampfen!
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Stromkreis-Atem: Mit Ein- und Ausatmen verbinden wir
die Vorstellung eines Kreislaufs (Kreis wird zwischen
Hirn- und Sexual-Chakra geschlossen). Beim Ausatmen wird
in einem gedachten Bogen die Hirnkraft in die
Sexualsphäre geleitet. Beim Einatmen strömt in einer
gedachten "Röhre" die Sexualkraft in das Hirn, dort alle
Nervenzentren belebend, an alle Körperteile Kraft und
Gesundheit verteilend.
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Regulierter Atem (bestehend aus
vier Etappen, Rhythmus muss selber gefunden werden):
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Zwerchfell-Atmung:
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Magische Bewusstseinsstufen
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Bewusstseinsstufe I:
klares, störungsfreies Normalbewusstsein ohne Erregung
(Zorn, Begeisterung, Verstimmung, Müdigkeit usw.), aber
in gelassener Heiterkeit; Erregungszustand vorher
abklingen lassen.
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Bewusstseinsstufe II:
Nach Atem-Übung hinlegen und Körper tief entspannen.
Erzeugung von absolutem Schweregefühl in jedem
Körperglied ( z. B.: rechter kleiner Finger, rechter
Ringfinger ... rechte Hand ... rechter Arm ... Nase,
Gesicht, Kopf ... Hals, Nacken, Brust ... Nerven ...
Blutgefäße ... der ganze Körper). Dabei vom Kleinen zum
Großen entspannen, nichts auslassen! Gefühl von Wärme
und Schwere oder - wenn man so will - Schwerelosigkeit
ist Beweis für die eingetretene Entspannung.
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Bewusstseinsstufe III:
Im Bewusstseinszustand III "Mantram" immer und immer
wieder sprechen. Konzentration auf dieses Mantram muss
ausschließlich sein. Dabei ein Wort oder einen Satz
monoton-ruhiger Klangfarbe auswählen (z. B.: "Om").
Keine Pause! (Übungsdauer: 10 bis 15 Minuten wenigstens
1mal am Tag)
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Bewusstseinsstufe IV:
Wenn Stufe III nach einigen Wochen gut gelingt, eine
Stufe weiter gehen. Das rezitierte Mantram wird in der
Vorstellung in leuchtender Schrift vor dunklem
Hintergrund vor unserer Brust visualisiert. Die
Konzentration gilt ausschließlich dem gesprochenen und
visualisierten Mantram. Die Außenwelt tritt völlig
zurück.
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Der ernsthaft Strebende
wird in jedem Falle am Erwerb der Original-Literatur
interessiert sein: |
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"Bücher der praktischen Magie"
H. E. Douval
(Schikowski-Verlag,
Berlin) |
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