Wandlung des
magischen Menschen
Stationen der Wandlung: Wir
können alles erreichen
Der
Strebende wird immer vollkommener in seinen Fähigkeiten, durch
Kräfte von "oben" Wirkungen "unten" zu erzeugen, also magisch
tätig zu sein. Es kommt unwiderruflich die Zeit, in der keine
Entscheidung mehr getroffen wird, in der keine Handlung mehr
vollzogen wird, in der kein Gedanke mehr gedacht wird ohne
magische Selbstkontrolle und ohne magische Absicht.
So
können wir uns eine Systematik der magischen Verfahren aneignen,
die es uns ermöglicht, jede nur denkbare Umformung zu erzielen,
und zwar physischer, seelischer, mentaler Art. Wir sind dadurch
in der Lage, eine Wandlung des Schicksals, des Zustandes der
Anziehungskräfte und damit der schicksalsbestimmenden
Komponenten zu erzielen. Wir können uns Talente anerziehen und
wertvolle Fähigkeiten als beständige Wesensbestandteile in uns
verankern. Wir können dadurch Macht erhalten und
Durchsetzungsvermögen, nie erahnte Erfolge erzielen und jegliche
nur gewünschte Fülle erreichen. Wir können ein
Zentrum für Lebenshilfe werden,
zunächst für uns selbst, notwendigerweise dann auch für andere.
Die
Stationen der Wandlung sind nach
dem Grundsatz konzipiert, dass die vorhergehende Übung die
nachfolgende vorbereitet. Folgende Methodik in der
Vorgehensweise ist unerlässlich:
-
Schaffung optimaler
Bedingungen
-
Kenntnis der Gesetze des
Aufstiegs zum magischen Menschen
-
Kenntnis der seelischen
Tiefengesetze
-
Kenntnis und Akzeptanz der
Gesetzmäßigkeiten zur Schicksalsformung
-
Suggestionen als Übergang zu
bewusst-magischer Tätigkeit
-
Magisches Arbeiten
-
Technisierte Magie (siehe
Kapitel 7 "Toxische Hilfsmittel" oder andere
Hilfsmittel)
-
Mentale Exerzitien (Umformen
des Astralkörpers)
-
Psychische Präparation
-
Monomanie
Grundsätzlich ist die Entwicklung hin zum magischen Menschen
keine Notwendigkeit in unser aller Leben. Niemand und nichts
zwingt uns zu dieser Entscheidung. Haben wir uns aber dafür
entschieden, diesen schmalen Pfad zu wählen, gibt es ab einem
bestimmten Stadium der persönlichen Entwicklung kein Zurück
mehr, ohne Schaden zu nehmen. Der Strebende hingegen sei
motiviert, sich stetig und dauerhaft zu wandeln. Bereits in der
Wandlung der Lebensbedingungen zur Schaffung der
erforderlichen Grundlagen magischer
Tätigkeit liegt der Schlüssel zum Erfolg in diesem und
den nächsten Leben.
Die absolut notwendigen
Grundlagen noch einmal im Überblick:
-
Umstellung zur gesunden
Lebensführung
-
- Ernährung anpassen - körperliche Störungen beseitigen - nervliche Disharmonien erkennen - gesundes Mittelmaß in allem (Unauffälligkeit,
Schweigen üben) - Vermeiden oder Vermindern von Genussmitteln - Unruhe, Angst, Zorn, Neid, Geiz, Depressionen usw.
vermeiden - Luft, Licht, Sonne, Wasser, Spaziergänge, Schlaf,
Gymnastik, Kaltwaschungen usw. - Ausschaltung all dessen, was uns auf den "alten" Pfad
zurückführt - Selbstbeherrschung in Gedanken, Emotionen und Taten
-
Veränderte Einstellung dem
jetzigen, irdischen Leben gegenüber im magischen Sinne
-
Bewusst methodisches
Vorgehen sowohl in der persönlichen Entwicklung als auch
in der magischen Praxis
-
Herbeiführung von
Bewusstseinsstadien zur Erschließung magischer Kräfte
durch Training und Experimente (Bewusstseinsstufen,
Selbstbeherrschung, Bilddenken)
zu 1)
Genüsse soweit wie
möglich ausschalten,
auf keinen Fall aber Kräfte hierfür vergeuden, die wir für
unsere Arbeit benötigen. Gelingt es uns nur schwerlich,
Schwächen abzulegen, versuchen wir, sie in erträglichem Maß
beizubehalten. Auf keinen Fall sollten wir sie energisch
bekämpfen, sie würden sich eines Tages umso heftiger, nicht
selten explosionsartig bemerkbar machen. Zeit, Geduld,
beharrliches Ersetzen negativer durch positive Gedanken lassen
die störenden Einflüsse allmählich abklingen, nicht nur im
körperlichen Organismus, sondern auch im Astralkörper
(Empfindungsleib).
zu 2) Die
egozentrische
Weltsicht
muss kontinuierlich, aber uneingeschränkt
aufgegeben werden.
Der Gedanke der Zusammengehörigkeit, des gemeinsamen Ursprungs
und des gemeinsamen Zieles muss Vorrang erhalten. Die
Hilfsmittel unserer materiellen Welt (Raum und Zeit) müssen als
solche erkannt, relativiert und verwendet werden.
zu 3) Magisches Arbeiten
bedeutet
Disziplin und Ordnung. Das organisatorische Chaos
öffnet Türen für Einflüsse, die unseren Zielsetzungen abträglich
sind. Wir setzen uns ein Ziel, fassen einen Entschluss und
führen ihn zum gefassten Ziel. Dafür legen wir die Hilfsmittel
fest, die Arbeitsschritte, die Zwischenergebnisse, die Form der
Protokollierung und achten auf eine optimale Vorbereitung.
Zufälligkeiten müssen die Ausnahme werden.
Zur inneren Vorbereitung gehört die Umschaltung zum
zielgerichteten und positiven Denken. Negativen, zögerlichen
oder gar destruktiven Gedanken schenken wir keinerlei Beachtung,
wir ersetzen sie gnadenlos durch positive, konstruktive, der
Zielsetzung und Gleichschaltung der Kräfte dienende
Vorstellungen.
zu 4)
Selbstbeherrschung in
Gedanken, Emotionen und Taten hat absolute Priorität.
Richtschnur ist das Mittelmaß, die äußere Unauffälligkeit und
ausgestrahlte natürliche (nicht erzwungene) Harmonie. Die
systematische Tilgung aller Gefühlswallungen ist eine der
wichtigsten Voraussetzungen zur Erreichung höherer
Selbstbeherrschung.
Wir werden zum
Bilddenker!
Ausnahmslos alle mentalen Aktivitäten erhalten durch erhöhte
Plastizität Gestaltungskraft und Durchsetzungsfähigkeit. Doch
Vorsicht: Bildvorstellungen (Visualisierungen) verbunden mit
Wunschkraft und antizipiertem Ergebnis werden mit wachsender
Fähigkeit zur Realität. Zunehmend sind wir verantwortlich dafür,
was wir durch Gedankenkraft in die Welt gesetzt haben.
Oberstes Gebot ist
also die Harmonisierung aller Organe, aller Körper (physisch,
astral, mental), aller Zellen. Daraus resultiert die
Herrschaft über sich
selbst. Dies
ist die Voraussetzung für die Herrschaft über die Umwelt, wobei
"Herrschaft" nicht mit "Macht" oder "Diktatur" verwechselt
werden darf.
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Der ernsthaft Strebende
wird in jedem Falle am Erwerb der Original-Literatur
interessiert sein: |
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"Bücher der praktischen Magie"
H. E. Douval
(Schikowski-Verlag,
Berlin) |
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